ALLGE­MEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

zwischen

Sonntagmorgens.de ist ein Projekt von Media Vision e.V.
Media Vision e.V.
Humboldtstr. 62
22083 Hamburg

vertreten durch
Jürgen Single (Vereins­vor­sit­zender)
Martin Saß (Stell­ver­treter)

– im Folgenden „Anbieter“ –

§ 1 Geltungs­be­reich, Begriffsbestimmungen

(1) Für die Geschäfts­be­ziehung zwischen dem Webshop­an­bieter (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) gelten ausschließlich die nachfol­genden Allge­meinen Geschäfts­be­din­gungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abwei­chende allge­meine Geschäfts­be­din­gungen des Bestellers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(2) Der Kunde ist Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Liefe­rungen und Leistungen nicht überwiegend seiner gewerb­lichen oder selbstän­digen beruf­lichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unter­nehmer jede natür­liche oder juris­tische Person oder rechts­fähige Perso­nen­ge­sell­schaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerb­lichen oder selbstän­digen beruf­lichen Tätigkeit handelt.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Der Kunde kann aus dem Sortiment des Anbieters Produkte auswählen und diese über den Button „IN DEN WARENKORB“ in einem so genannten Warenkorb sammeln. Über den Button zur Auswahl der Zahlungs­mög­lich­keiten gibt er einen verbind­lichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befind­lichen Waren ab. Vor Abschicken der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde durch Klicken auf den Button „AGB AKZEP­TIEREN“ diese Vertrags­be­din­gungen akzep­tiert und dadurch in seinen Antrag aufge­nommen hat.
(2) Der Anbieter schickt daraufhin dem Kunden eine automa­tische Empfangs­be­stä­tigung per E‑Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufge­führt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann. Die automa­tische Empfangs­be­stä­tigung dokumen­tiert lediglich, dass die Bestellung des Kunden beim Anbieter einge­gangen ist und stellt keine Annahme des Antrags dar. Der Vertrag kommt erst durch die Abgabe der Annah­me­er­klärung durch den Anbieter zustande, die mit einer geson­derten E‑Mail (Auftrags­be­stä­tigung) versandt wird. In dieser E‑Mail oder in einer separaten E‑Mail, jedoch spätestens bei Lieferung der Ware, wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftrags­be­stä­tigung) dem Kunden von uns auf einem dauer­haften Daten­träger (E‑Mail oder Papier­aus­druck) zugesandt (Vertrags­be­stä­tigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Daten­schutzes gespeichert.
(3) Der Vertrags­schluss erfolgt in deutscher Sprache.

§ 3 Lieferung, Warenverfügbarkeit

(1) Von uns angegebene Liefer­zeiten berechnen sich vom Zeitpunkt unserer Auftrags­be­stä­tigung, vorherige Zahlung des Kaufpreises voraus­ge­setzt (außer beim Rechnungskauf). Da wir die von uns angebo­tenen Waren selbst produ­zieren und abhängig von Liefer­zeiten für benötigtes Material sind, gelten genannte Liefer­zeiten nur für Waren, die sich am Lager befinden. Sofern für die jeweilige Ware in unserem Online-Shop keine oder keine abwei­chende Lieferzeit angegeben ist, beträgt sie zwei Monate.
(2) Sind zum Zeitpunkt der Bestellung des Kunden keine Exemplare des von ihm ausge­wählten Produkts verfügbar, so teilt der Anbieter dem Kunden dies in der Auftrags­be­stä­tigung unver­züglich mit. Ist das Produkt dauerhaft nicht lieferbar, sieht der Anbieter von einer Annah­me­er­klärung ab. Ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande.
(3) Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur vorüber­gehend nicht verfügbar, teilt der Anbieter dem Kunden dies ebenfalls unver­züglich in der Auftrags­be­stä­tigung mit.
(4) Es bestehen die folgenden Liefer­be­schrän­kungen: Der Anbieter liefert nur an Kunden, die ihren gewöhn­lichen Aufenthalt (Rechnungs­adresse) in einem der nachfol­genden Länder haben und im selben Land eine Liefer­adresse angeben können: Deutschland. Lieferung außerhalb Deutsch­lands ist auf Anfrage möglich.

§ 4 Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollstän­digen Bezahlung verbleiben die gelie­ferten Waren im Eigentum des Anbieters.

§ 5 Preise und Versandkosten

(1) Alle Preise, die auf der Website des Anbieters angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetz­lichen Umsatzsteuer.
(2) Die entspre­chenden Versand­kosten werden dem Kunden im Bestell­for­mular angegeben und sind vom Kunden zu tragen, soweit der Kunde nicht von seinem Wider­rufs­recht Gebrauch macht. Ab einem Waren­be­stellwert von 500 EUR liefert der Anbieter an den Kunden versandkostenfrei.
(3) Der Versand der Ware erfolgt per Postversand. Das Versand­risiko trägt der Anbieter, wenn der Kunde Verbraucher ist.
(4) Der Kunde hat im Falle eines Widerrufs die unmit­tel­baren Kosten der Rücksendung zu tragen.

§ 6 Zahlungsmodalitäten

(1) Der Kunde kann die Zahlung per Lastschrift­einzug, Kredit­karte oder über PayPal vornehmen. Der Kunde hat für eine ausrei­chende Deckung zu sorgen. Sollte es aufgrund einer Unter­de­ckung oder falscher Daten zu einer Retoure kommen, fallen zusätzlich Bankge­bühren an, die dem Kunden in Rechnung gestellt werden können.
(2) Die Zahlung des Kaufpreises ist unmit­telbar mit Vertrags­schluss fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug. In diesem Fall hat er dem Anbieter für das Jahr Verzugs­zinsen iHv 5 Prozent­punkten über dem Basis­zinssatz zu zahlen.
(3) Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugs­zinsen schließt die Geltend­ma­chung weiterer Verzugs­schäden durch den Anbieter nicht aus.

§ 7 Sachmän­gel­ge­währ­leistung, Garantie

(1) Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetz­lichen Vorschriften, insbe­sondere §§ 434 ff. BGB. Gegenüber Unter­nehmern beträgt die Gewähr­leis­tungs­frist auf vom Anbieter gelie­ferte Sachen 12 Monate.
(2) Eine zusätz­liche Garantie besteht bei den vom Anbieter gelie­ferten Waren nur, wenn diese ausdrücklich in der Auftrags­be­stä­tigung zu dem jewei­ligen Artikel abgegeben wurde.
(3) Verschnitt arbeitet u.a. mit Restholz eines Sägewerkes. Holz ist darüber hinaus ein Natur­ma­terial. Abwei­chungen in Farbe und Unregel­mä­ßig­keiten in der Struktur sind kein Rekla­ma­ti­ons­grund. Die natür­liche Oberflä­chen­be­schaf­fenheit des Materials bleibt bestehen, insbe­sondere kleinere Risse oder Astlöcher.
(4) Bei eventuell mangel­hafter Ware behält sich Verschnitt ein einma­liges Nachbes­se­rungs­recht vor.

§ 8 Haftung

(1) Ansprüche des Kunden auf Schadens­ersatz sind ausge­schlossen. Hiervon ausge­nommen sind Schadens­er­satz­an­sprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesent­licher Vertrags­pflichten (Kardi­nal­pflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätz­lichen oder grob fahrläs­sigen Pflicht­ver­letzung des Anbieters, seiner gesetz­lichen Vertreter oder Erfül­lungs­ge­hilfen beruhen. Wesent­liche Vertrags­pflichten sind solche, deren Erfüllung zur Errei­chung des Ziels des Vertrags notwendig ist.
(2) Bei der Verletzung wesent­licher Vertrags­pflichten haftet der Anbieter nur auf den vertrags­ty­pi­schen, vorher­seh­baren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verur­sacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadens­er­satz­an­sprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(3) Die Einschrän­kungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetz­lichen Vertreter und Erfül­lungs­ge­hilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
(4) Die sich aus Abs. 1 und 2 ergebenden Haftungs­be­schrän­kungen gelten nicht, soweit der Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaf­fenheit der Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit der Anbieter und der Kunde eine Verein­barung über die Beschaf­fenheit der Sache getroffen haben. Die Vorschriften des Produkt­haf­tungs­ge­setzes bleiben unberührt.

§ 9 Widerrufsbelehrung

(1) Verbraucher haben bei Abschluss eines Fernab­satz­ge­schäfts grund­sätzlich ein gesetz­liches Wider­rufs­recht, über das der Anbieter nach Maßgabe des gesetz­lichen Musters nachfolgend infor­miert. In Absatz (2) findet sich ein Muster-Widerrufsformular.

Wider­rufs­be­lehrung

Wider­rufs­recht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angaben von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Wider­rufs­frist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht Beför­derer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.
Um Ihr Wider­rufs­recht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeu­tigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E‑Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu wider­rufen, infor­mieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Wider­rufs­for­mular verwenden, das jedoch nicht vorge­schrieben ist.
Zur Wahrung der Wider­rufs­frist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Wider­rufs­rechts vor Ablauf der Wider­rufs­frist absenden.

Kontakt­daten zur Übermittlung des Widerrufs:

Sonntagmorgens.de ist ein Projekt von Media Vision e.V.
Media Vision e.V.
Humboldtstr. 62
22083 Hamburg

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag wider­rufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Liefer­kosten (mit Ausnahme der zusätz­lichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstige Standard­lie­ferung gewählt haben), unver­züglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurück­zu­zahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrages bei uns einge­gangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungs­mittel, das Sie bei der ursprüng­lichen Trans­aktion einge­setzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Ware wieder zurück­er­halten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurück­ge­sandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
Sie haben die Waren unver­züglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unter­richten, an uns zurück­zu­senden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.
Sie tragen die unmit­tel­baren Kosten der Rücksendung der Waren.
Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaf­fenheit, Eigen­schaften und Funkti­ons­weise der Waren nicht notwen­digen Umgang mit ihnen zurück­zu­führen ist.
(2) Über das Muster-Wider­rufs­for­mular infor­miert der Anbieter nach der gesetz­lichen Regelung wie folgt:
Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag wider­rufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular
aus und senden Sie es zurück.)

— An
Verschnitt
Dennis Disterheft
Köpenicker Str. 1
10997 Berlin
Telefon: 01741777472
E‑Mail: :
— Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlos­senen Vertrag
über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden
Dienstleistung (*)
— Bestellt am (*)/erhalten am (*)
— Name des/der Verbraucher(s)
— Anschrift des/der Verbraucher(s)
— Unter­schrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
— Datum
(*) Unzutref­fendes streichen

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundes­re­publik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die gesetz­lichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwend­barkeit zwingender Vorschriften insbes. des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhn­lichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juris­tische Person des öffent­lichen Rechts oder um ein öffentlich-recht­liches Sonder­ver­mögen handelt, ist Gerichts­stand für alle Strei­tig­keiten aus Vertrags­ver­hält­nissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.
(3) Der Vertrag bleibt auch bei recht­licher Unwirk­samkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirk­samen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetz­lichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertrags­partei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.